Di, 21. November 2017

Mann (31) geständig

18.12.2014 11:26

Tiroler nach blutiger Attacke im Spital gestorben

Jener 41-jährige Tiroler, der am Dienstag mit schwersten Verletzungen in seiner Wohnung im Innsbrucker Stadtteil Pradl aufgefunden worden war, ist am Mittwoch im Krankenhaus gestorben. Eine Nachbarin hatte Beamte der Mobilen Überwachungsgruppe, kurz MÜG, alarmiert, nachdem sie am Abend Lärm aus der Wohnung hatte dringen hören. Als die Männer Nachschau hielten, entdeckten sie in den Räumlichkeiten den blutüberströmten Tiroler. Ein 31-jähriger Verdächtiger, der nach der Tat festgenommen wurde, hat mittlerweile ein Geständnis abgelegt.

Den Beamten der MÜG bot sich am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr beim Betreten der Wohnung ein erschreckendes Bild. Der 41-Jährige lag stark blutend im Badezimmer, war zuvor offenbar brutal niedergeschlagen worden. Die Männer alarmierten sofort das Landeskriminalamt sowie die Rettung, die den schwerst verletzten Mann in die Innsbrucker Klinik brachte.

31-Jähriger gestand Bluttat
Als die Kriminalbeamten am Ort des Geschehens eintrafen, gelang es ihnen noch im Wohnhaus, zwei verdächtige Männer im Alter von 31 und 35 Jahren festzunehmen. Der 31-jährige Einheimische, der am Mittwoch von der Polizei befragt wurde, legte bei der Einvernahme schließlich ein Geständnis ab und gab an, den 41-Jährigen mit Fäusten attackiert zu haben, so LKA-Ermittler Christoph Hundertpfund am Donnerstag. Zudem erklärte der Mann den Beamten, bei der Tat unter Alkohol- und Tabletteneinfluss gestanden zu sein. Nun wird gegen den 31-Jährigen wegen Mordverdachts ermittelt.

Noch viele Fragen offen
Rund um die blutige Tat sind allerdings noch Fragen offen. So ist das Motiv des mutmaßlichen Täters bislang nicht bekannt. Auch ist noch unklar, ob der 31-jährige Verdächtige bei dem Vorfall auch mit einem Gegenstand auf sein Opfer eingeschlagen hatte. Eine Obduktion des Toten wurde daher angeordnet und soll Klarheit bringen.

Inwieweit auch der zweite festgenommene, 35 Jahre alte Tiroler in die Bluttat verwickelt war, muss ebenfalls noch geklärt werden. Die beiden Männer befinden sich weiterhin in Polizeigewahrsam.

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