Mo, 20. November 2017

Zu laut geschnarcht

06.10.2014 16:06

83-Jährige wollte Patienten mit Polster ersticken

Erschreckender Vorfall jüngst im Landesklinikum Mödling in Niederösterreich: Weil sich eine 83-Jährige durch das laute Schnarchen eines Patienten (81) im Nebenzimmer gestört gefühlt hat, griff sie kurzerhand zum Polster - und versuchte, den Mann zu ersticken. Eine Nachtschwester eilte dem Opfer gerade noch rechtzeitig zu Hilfe.

Tatort Landesklinikum Mödling, kurz nach Mitternacht: Ein leises, ungewöhnliches Wimmern aus einem der Zimmer störte plötzlich die Nachtruhe auf der Station. Die stutzig gewordene diensthabende Krankenschwester schaute umgehend nach dem Rechten - und traute ihren Augen kaum, als sie die Tür öffnete.

Eine Patientin aus dem Nebenzimmer hatte sich unbemerkt in den Raum geschlichen, stand neben dem Krankenbett eines 81-Jährigen, war über ihn gebeugt und drückte diesem einen Polster ins Gesicht.

"Habe das laute Schnarchen nicht mehr ausgehalten"
Nur mit Gewalt schaffte es die Schwester schließlich, die Frau von ihrem nach Luft ringenden Opfer wegzuziehen und aus dem Zimmer zu werfen. Es war wohl Rettung in letzter Sekunde. Während sich die Krankenschwester um das geschockte Opfer kümmerte, übernahmen ihre alarmierten Kollegen die demenzkranke Verdächtige.

Gegenüber den später eintreffenden Polizisten erklärte die 83-Jährige, sie habe das "laute Schnarchen des Mannes nicht mehr ausgehalten" - das habe aufhören müssen...

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