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11.09.2014 10:55

"Destiny" spülte 500 Mio. $ in Activisions Kassen

Activisions neuer Online-Shooter "Destiny", der von den "Halo"-Erfindern bei Bungie entwickelt wurde, gibt dem Publisher Anlass zur Freude. Wie das Unternehmen vermeldet, hat das Game bereits am Erscheinungstag 500 Millionen US-Dollar in die Kassen gespült. Damit sind die kolportierten Entwicklungskosten schon am ersten Tag wieder verdient worden – und das, obwohl die Spieler deutlich weniger euphorisch sind als Activision selbst.

Bei Activision hofft man, mit "Destiny" eine weitere zugkräftige Marke neben Spieleserien wie "Call of Duty" oder "World of Warcraft" erschaffen zu können. Entsprechend viel Geld soll der Konzern für die Entwicklung von "Destiny" in die Hand genommen haben.

Wie das Spielemagazin "GamePro" berichtet, soll "Destiny" Activision schon in der Entwicklung eine halbe Milliarde US-Dollar gekostet haben – inklusive Reserven für künftige Teile und erheblicher Marketing-Kosten für das Bekanntmachen der neuen Spiele-Marke.

Activision selbst hat nun vermeldet, diesen Betrag bereits am Erscheinungstag wieder verdient zu haben. Die große Nachfrage habe zu Rekordbestellungen der Spielehändler geführt, der Start von "Destiny" sei laut Hersteller "der erfolgreichste Start einer neuen Videospielmarke aller Zeiten".

Alles großartig, also? Nicht ganz: Auch wenn das Spiel bereits zigtausendfach über die Ladentheken gegangen ist, scheinen nicht alle Spieler begeistert davon zu sein. In den Kundenbewertungen des Online-Kaufhauses Amazon erzielt "Destiny" in der PS4-Version derzeit lediglich eine Durchschnittswertung von 3,5 von fünf Sternen.

Spieler klagen über eintönige Spielmechanik
Freilich handelt es sich hierbei um eine Momentaufnahme zum Start des Games, schon jetzt klagen einzelne Rezensenten jedoch über eine eher eintönige Spielmechanik, wie sie auch manchen Online-Rollenspielen nachgesagt wird.

Wie "Destiny" der krone.at-Redaktion gefallen hat, lesen Sie in den kommenden Tagen – durch den schieren Umfang des Spiels und das späte Eintreffen des Testmusters konnten wir uns bislang noch keinen endgültigen Eindruck zum Shooter-Mammutprojekt bilden.

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