Mi, 22. November 2017

Kleidung verbrannt

02.09.2014 14:48

Erneut Duo mit unpassendem Schuhwerk in Bergnot

Erneut haben Wanderer versucht, ohne entsprechende Ausrüstung einen Berg zu erklimmen - und sind dabei gescheitert: Zwei deutsche Urlauber waren in Halbschuhen zu einer Tour in über 3.000 Metern Höhe in Tirol aufgebrochen. Im Schneesturm verloren sie die Orientierung. In ihrer Verzweiflung verbrannten sie Kleidung, um auf sich aufmerksam zu machen. Bergretter brachten die beiden Studenten schließlich in der Nacht auf Dienstag in Sicherheit.

Die zwei Deutschen im Alter von 20 und 21 Jahren waren am Sonntag von Kühtai aus zu ihrer Bergwanderung aufgebrochen. Sie hatten nach Angaben der Alpinpolizei keine geeignete Bergausrüstung dabei, lediglich ein Zelt, eine Isomatte und einige Lebensmittel.

Dichtes Schneetreiben
Am Sonntagabend übernachteten sie in einer unbewohnten Hütte im Finstertal, von wo sie am Montag weiter zur 2.400 Meter hoch gelegenen Drei-Seen-Hütte wollten. Dabei wählten sie die falsche Himmelsrichtung und setzten dann gegen 22.25 Uhr einen Notruf ab. Bei dichtem Schneetreiben und etwa zehn Zentimetern Neuschnee fanden Bergretter schließlich die Verirrten. Sie waren bis auf 3.016 Meter unterhalb des Sulzkogels gelangt.

Mit Flipflops am Berg
Aber nicht nur die beiden Deutschen haben die Wichtigkeit von passendem Schuhwerk beim Bergsteigen unterschätzt: Wie berichtet, war am Wochenende eine 23-Jährige mit Flipflops zum Villacher Hausberg Dobratsch aufgebrochen. Schon bald kam sie nicht mehr weiter - sie konnte unverletzt geborgen werden.

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