Di, 21. November 2017

Im Westen und Süden

30.08.2014 13:38

Reisewelle: Kilometerlange Staus auf Transitrouten

Der Samstag hat die vorhergesagte Reisewelle im Westen und Süden Österreichs gebracht. Besonders betroffen waren nach Informationen des ARBÖ die Transitrouten in Kärnten, Salzburg, Tirol sowie im benachbarten Ausland.

In Kärnten erwies sich der Karwankentunnel auf der A11 als Nadelöhr in Richtung Süden. Gegen 12 Uhr wurden Blockabfertigung und rund fünf Kilometer Stau in beiden Fahrtrichtungen gemeldet. Auch auf der Tauernautobahn (A10) brauchten die Autofahrer in Kärnten in den Mittagstunden einiges an Geduld.

Im benachbarten Salzburg standen die A10 und die Westautobahn (A1) im Mittelpunkt der Staus. Betroffen war vor allem der Großraum Salzburg. In Richtung Süden kam es zwischen der Grenze Walserberg und Salzburg Süd zu Verkehrsstillstand. Die Kolonnen kamen im weiteren Verlauf auf deutscher Seite auf der Verbindung München-Salzburg (A8) zwischen der Grenze und Siegesdorf gar nicht oder nur im Schritttempo voran. Insgesamt erreichte die Staulänge rund 21 Kilometer.

Auch vor der Mautstelle St. Michael kam es ab den Morgenstunden zu zähem Verkehr. In Richtung Norden sorgten der Reiseverkehr und ein Unfall bei Werfen für rund zehn Kilometer Stau. In Folge des Unfalls beziehungsweise des Staus wurde der Verkehr vor dem Reittunnel bei Lammertal nur noch blockweise in Richtung Norden abgefertigt.

Lange Verzögerungen in Tirol
In Tirol erwiesen sich die Brennerautobahn (A13), die Fernpass Bundesstraße (B179) und die Zillertal Bundesstraße (B179) als die Staustrecken schlechthin. Auf der A13 kam es vor der Mautstelle Schönberg zu Staus und langen Verzögerungen. Ein ähnliches Bild bot sich auch auf der B179. Auf der gesamten Länge zwischen Vils und Nassereith von rund 50 Kilometer kam es in Richtung Süden abschnittsweise zu Kolonnenverkehr.

Vor dem Lermoosertunnel wurde der Verkehr ab 10 Uhr nur blockweise abgefertigt. Im Zillertal stand die Urlauberkolonne auf der Zillertal Bundesstraße zwischen Kaltenbach und Fügen auf rund sieben Kilometern im Stau.

Geduld der Autofahrer in Südtirol gefragt
In Südtirol benötigten die Autofahrer auf der Brennerautobahn (A22) in Richtung Süden einiges an Geduld. Dort gab es zwischen dem Brenner und Sterzing mit rund acht Kilometern und zwischen Klausen und Affi jeweils in Richtung Süden die Stau-"Highlights". In Richtung Österreich wurden zwischen Brixen und Sterzing bis zu sechs Kilometer Stau gemeldet.

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