Sa, 18. November 2017

100 Euro oder Haft

07.08.2014 17:00

Im Pkw zu laut gesungen: Strafe für Zirkusdirektor

Verkehrte Welt: Während das adrette Polizistenduo mit seinen Gesangskünsten zu Helene Fischers "Atemlos" im Polizeiauto im Dienst für internationale Furore im Internet sorgt, muss ein Niederösterreicher für sein Michael-Jackson-Mitsingen büßen. "Ungebührlicherweise störender Lärm", steht in der Anzeige: 100 Euro Strafe.

Alexander Schneller ist nicht atemlos, sondern fassungslos, wenn er an den 30. Mai und seine Folgen denkt. Der Direktor des Circus Pikard fuhr gerade zur Probe für sein Engagement bei einem Charityevent. Es war 20.40 Uhr, der 27-Jährige war gut drauf. Im Radio lief "Don't Stop Til You Get Enough" von Michael Jackson. Schneller sang lautstark mit.

Dabei machte er allerdings einen Fehler: Er fuhr in der Rathausstraße in der Wiener City mit seinem Auto rückwärts, um einzuparken. Eine Polizistin stellte ihn zur Rede. Alles gut und schön. "Dazu steh ich auch, dafür hab ich auch sofort gezahlt."

"Ich hab die Welt nicht mehr verstanden"
Die Beamtin ließ danach aber nicht locker. "Die Frau war so aggressiv, ich hab die Welt nicht mehr verstanden." Die Beamtin nahm den feschen Direktor aufs Revier mit, weil er "ungebührlicherweise störenden Lärm" mit seinem Mitsingen erregt hat. 100 Euro muss er dafür bezahlen, oder zwei Tage ins Gefängnis gehen.

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