Mo, 20. November 2017

Bluttat in Graz

18.07.2014 12:08

Nach Rachemord: Tatrekonstruktion im Partykeller

Nach der schrecklichen Bluttat im Juni in Graz - eine 14-Jährige war erst vergewaltigt worden, ein 16-Jähriger erschoss danach seinen gleichaltrigen Freund - hat das Gericht am Freitagvormittag eine Tatrekonstruktion mit dem 16-jährigen mutmaßlichen Täter in dem Partykeller durchgeführt.

"Der Verdächtige hat mitgewirkt, aber zum Inhalt wird es keine Details geben", gab sich Arnulf Rumpold, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz, zugeknöpft. Insgesamt habe die Rekonstruktion offenbar nicht sehr lange gedauert.

Bei dem Lokalaugenschein waren neben dem Gericht auch die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung des Burschen vertreten. Die Ergebnisse müssten nun mit dem Ermittlungsstand abgeglichen werden. Von den beauftragten Gutachten sei bisher noch keines fertig, meinte Rumpold weiter.

Grauenhafte Szenen in Partykeller
Was sich tatsächlich am 22. Juni im Keller eines Altbaus im Grazer Bezirk Geidorf abgespielt hat, ist noch nicht ganz geklärt. Bei der Party war es zunächst zur Vergewaltigung der 14-jährigen Natascha gekommen. Zudem soll der 16 Jahre alte Marcel seinen gleichaltrigen Bekannten Sebastian mit vorgehaltener Waffe gezwungen haben, das junge Mädchen ebenfalls zu vergewaltigen. Danach nahm der Bursche offenbar das Kleinkalibergewehr seines Großvaters und erschoss den Anstifter.

Marcels Leiche wurde am 1. Juli in Ungarn von Ermittlern in einem Wald ausgegraben. Beim Wegschaffen des Toten soll der Großvater des Verdächtigen geholfen haben.

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