Do, 23. November 2017

Im Zoo Schönbrunn

09.07.2014 12:34

Erneut flauschiger Nachwuchs bei den Geparden

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr hat es im Wiener Tiergarten Schönbrunn Nachwuchs bei den Geparden gegeben. Nachdem am 16. April Drillinge das Licht der Welt erblickt hatten, wurden am 4. Juli vier Jungtiere im Gehege entdeckt. Zur Freude über den Nachwuchs mischte sich allerdings ein bitterer Beigeschmack, denn eines der Jungen war leider tot.

Nachdem der Zoo 13 Jahre lang auf Nachwuchs bei dieser bedrohten Tierart gewartet hatte, kann man das Jahre 2014 wohl wahrlich als das Jahr der Geparden bezeichnen. Denn innerhalb von nur knapp zweieinhalb Monaten kann sich der Tiergarten Schönbrunn über insgesamt sechs entzückende Gepardenbabys freuen.

Beim letzten Wurf machten die Pfleger allerdings eine traurige Entdeckung, berichtete Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. "Als die Tierpfleger in der Früh gekommen sind, war der Nachwuchs da. Drei waren wohlauf, ein viertes Jungtier war leider tot."

Bereich vorerst für Besucher gesperrt
Die Kleinen haben ihre Augen noch geschlossen, wiegen derzeit etwa ein halbes Kilogramm und erfreuen sich bester Gesundheit. Noch können die Besucher allerdings keinen Blick auf den Nachwuchs erhaschen. Damit Gepardenmutter "Farida", für die es der erste Nachwuchs ist, die nötige Ruhe hat, ist der Bereich vorerst abgesperrt.

Die im April geborenen Jungtiere sind hingegen bereits richtige Publikumslieblinge. Wenn sie miteinander spielen oder zusammengekuschelt bei ihrer Mutter "Cimber" schlafen, verzücken sie die Besucher scharenweise. Mittlerweile konnte auch ihr Geschlecht bestimmt werden - es sind zwei Männchen mit Namen "Zulu" und "Sambesi" und ein Weibchen, das "Mali" genannt wurde.

Mit Trick zum Babyboom
Insgesamt leben fünf erwachsene Geparde im Tiergarten Schönbrunn: die zwei Weibchen mit ihren Jungtieren, ein weiteres Weibchen und zwei Männchen. Im Freiland machen sich Letztere gleich nach der Paarung aus dem Staub. Da bildet auch "Wapesi", Vater des zweiten Wurfes, keine Ausnahme: Auch er beteiligt sich nicht an der Aufzucht der Jungtiere.

Die Zucht von Geparden ist prinzipiell schwierig und gelingt in Zoos nur äußerst selten. Schratter: "Wir haben mehrere Gehege errichtet, damit die Männchen und Weibchen auch voneinander getrennt und außer Sichtweite gehalten werden können. So bleibt das Interesse füreinander aufrecht." Und dieser Kniff hat offensichtlich blendend funktioniert - und sogar gleich zweimal.

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