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30.06.2014 16:55

Donauinselfest ein „Fest des Friedens“

Am Montag haben Veranstalter und Einsatzkräfte eine erste Bilanz über das Donauinselfest gezogen - und die fällt vorerst positiv aus. Denn mit rund 3,1 Millionen Besuchern wurden die Erwartungen erfüllt, für Polizei und Rettung war es ein eher ruhiges Wochenende.

Wiens Bürgermeister Michael Häupl beschwor im Gedenkjahr 2014 ein "Fest des Friedens" - und das sollte es letztlich auch werden. Trotz Unwetterfront mit Regenschauern strömten am Sonntag noch einmal 1,1 Millionen Besucher auf die Insel und setzten Europas größtem Open-Air-Festival einen wirklich würdigen Schlusspunkt.

Verhältnismäßig entspannt verlief das Wochenende für die Einsatzkräfte in der Freizeitoase der Wiener: Während der drei Festtage stellte die Polizei insgesamt 340 Anzeigen aus, 74 Personen wurden laut vorläufiger Bilanz festgenommen.

Verzeichnet wurden die "üblichen" Vergehen: Körperverletzung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Diebstähle. Nur einmal kam es zu einer Schrecksekunde: Eine 14-Jährige stieß einen jungen, ihr unbekannten Mann einfach in die Donau.

Auf ein "außergewöhnlich ruhiges Donauinselfest" blicken auch die Rettungshelfer des Samariterbundes zurück. Die 200 Sanitäter und Ärzte verzeichneten an den drei Festivaltagen 830 Einsätze, 172 Personen mussten ins Spital gebracht werden - diese Zahlen sind deutlich unter dem langjährigen Schnitt.

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