So, 19. November 2017

Sanft entschlafen

14.06.2014 11:18

Jazz-Sänger Jimmy Scott mit 88 Jahren gestorben

Der für seine ungewöhnliche Sopranstimme bekannte Jazz-Sänger Jimmy Scott ist tot. Der Musiker sei am Donnerstag in seinem Haus in Las Vegas im Alter von 88 Jahren im Schlaf gestorben, berichteten US-Medien am Freitag.

Scott, der 1925 in Cleveland als eines von zehn Geschwistern geboren wurde, verdankte seine charakteristische hohe Stimme dem Kallmanns-Syndrom. Der seltene Gendefekt führte dazu, dass er niemals die Pubertät erreichte, weshalb sein Wachstum begrenzt und seine Stimme unverändert blieb.

Scott begann seine Karriere in den 40er-Jahren mit Jazz-Größen wie Lionel Hampton und Charlie Parker. Seit den 50er-Jahren nahm er auch Platten unter eigenem Namen auf, doch wurde 1963 sein Album "Falling in Love Is Wonderful" wegen eines Rechtsstreits aus dem Verkauf genommen. Scott zog sich daraufhin aus dem Musikgeschäft zurück, kehrte aber in den 90ern mit neuen Aufnahmen und Konzerten zurück. Die US-Popsängerin Madonna sagte einmal, er sei der einzige Sänger, der sie zum Weinen bringe.

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