Mi, 22. November 2017

Angst vor Entlassung

13.06.2014 11:58

Firmengeld verloren: 41-Jährige erfand Überfall

Rein erfunden war jener Überfall auf eine 41-jährige Deutsche in Anif bei Salzburg, bei dem am Mittwochabend ein Motorradfahrer einen Unfall vorgetäuscht und dann die hilfsbereite Frau ausgeraubt haben soll. In Wahrheit hatte die Frau über 100 Euro Firmengeld verloren, weswegen ihr die Entlassung angedroht worden war. In ihrer Not erfand sie den Raub.

Die Deutsche zeigte am Donnerstagvormittag bei der Polizei an, dass sie am Vorabend in der Sonystraße in Anif-Niederalm zu einem offensichtlichen Unfall gekommen sei. In einer Kurve seien ein Motorrad und dessen Lenker am Boden gelegen. Als sie helfen wollte, habe der Mann ein Messer gezogen, Geld verlangt und sei mit rund 100 Euro geflohen.

Die Ermittlungen ergaben allerdings, dass es den Überfall überhaupt nicht gab, so die Polizei am Freitag. Die Frau habe eine Bestätigung für den Verlust des Geldes benötigt, um einer Entlassung zu entgehen. Die 41-Jährige gestand inzwischen alles. Geholfen hat ihr die erfundene Geschichte aber nicht: Ihren Job ist sie inzwischen los, so die Polizei.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden