Mi, 13. Dezember 2017

Kärntnerin als Opfer

12.06.2014 09:16

Dreister Betrug mit "Phantom-Wohnung" in USA

Der Traum vom perfekten Kurztrip nach New York ist für eine Kärntnerin geplatzt wie eine Seifenblase: Übers Internet hatte die Frau für eine privat vermittelte Wohnung bezahlt - die allerdings gar nicht existiert. Dahinter stecken dreiste Kriminelle, die mit der Abzocke von Urlaubern ein Vermögen verdienen.

Das Geschäft mit privat vermittelten Urlaubsdomizilen boomt - über etliche Internetportale und Apps wird ungenützter Wohnraum an Traum-Destinationen günstig angeboten. Dass nicht jedes der mit wunderbaren Bildern angepriesenen Traum-Domizile wirklich existiert, musste jetzt eine Klagenfurterin erfahren.

Sie hatte einen Kurztrip nach New York geplant. Die "richtige" Bleibe war schnell gefunden. "Die Frau hat mehrere Hundert Euro an Anzahlung geleistet. Später kam sie drauf, dass die Wohnung gar nicht existiert, das Geld war weg", berichtet ein Ermittler im Landeskriminalamt Kärnten.

Immer öfter werden Urlaubsreife mit günstigen Privatwohnungen geködert. "Ein Fall von Vorschussbetrug. Das Geld wird nach der Überweisung sofort von den Tätern abgehoben und ist in den meisten Fällen weg", erklärt der Kripo-Mann. Im schlimmsten Fall kommen die Opfer erst nach der Anreise drauf, dass sie Betrügern aufgesessen sind.

Vorsicht auch bei Mietwohnungen geboten
Vorsicht ist auch bei privaten Mietwohnungen in Österreich geboten. Die Immobilien werden zu Top-Preisen in sensationeller Lage angepriesen. Hinter dem vermeintlichen Schnäppchen können sich ebenfalls Betrüger verbergen, die noch vor der Besichtigung die Überweisung einer Kaution verlangen. "Wir hatten bereits Anfragen. In zwei Fällen konnten solche Betrügereien abgewendet werden", so Michael Tschamer von der Arbeiterkammer.

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