Do, 23. November 2017

Waldbrand verhindert

31.05.2014 16:37

Brennendes Holzhaus löst Feuerwehr-Großeinsatz aus

Ein Brand in einem Holzhaus hat am Samstagvormittag in Schenkenfelden in Oberösterreich einen Großeinsatz ausgelöst. Das Feuer hatte sich rasch auf das gesamte Gebäude ausgebreitet, Flammen schlugen bereits aus Dach und Fenstern und drohten zudem, auf ein nahe gelegenes Waldstück überzugreifen. Insgesamt 100 Mann standen im Einsatz und konnten den Brand gerade noch rechtzeitig unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 9 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Schenkenfelden zum Einsatzort gerufen - der 81 Jahre alte Besitzer des Hauses hatte sich gerade noch rechtzeitig vor den Flammen retten können. Bereits bei der Anfahrt realisierten die Einsatzkräfte das ungeheure Ausmaß des Brandes und riefen Alarmstufe 2 aus. So sahen die Helfer die Feuerzungen schon über das benachbarte Waldstück schlagen. Kräfte von sieben weiteren Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften rückten daher aus, um ihre Kameraden zu unterstützen.

Trotz aller Bemühungen konnte das Holzhaus nicht mehr gerettet werden. Den Männern gelang es jedoch, ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude und den Wald zu verhindern. Der 81-Jährige war zwar unverletzt geblieben, erlitt jedoch einen Schock und musste vom Roten Kreuz betreut werden.

Laut Feuerwehr war das Haus sehr angeräumt. "Der Mann dürfte viel gesammelt und wenig weggeschmissen haben", sagte ein Floriani. Im Gebäude gelagerte Matratzen und andere Objekte dürften mitverantwortlich für das große Ausmaß des Feuers gewesen sein, hieß es. Als Brandursache wurde heiße Asche aus einem Holzofen vermutet, die Höhe des Schadens steht bislang nicht fest.

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