Do, 14. Dezember 2017

Telekom Austria

24.04.2014 17:18

ÖIAG braucht bis zu 280 Mio. € für Kapitalerhöhung

Die Staatsholding ÖIAG wird sich mit bis zu 280 Millionen Euro neu verschulden müssen, um ihre Sperrminorität an der Telekom Austria halten zu können. Das gab ÖIAG-Chef Rudolf Kemler am Donnerstagnachmittag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem künftigen Syndikatspartner America Movil (Amov) bekannt. Amov-Finanzchef Carlos Garcia Moreno will die Telekom als Plattform für Zukäufe in Europa nützen.

Die geplante Kapitalerhöhung soll der mit rund vier Milliarden Euro verschuldeten Telekom frisches Eigenkapital bringen. Kemler warb erneut für den umstrittenen Syndikatsvertrag, der die beiden Telekom-Großaktionäre zu gemeinsamen Entscheidungen zwingt (siehe Infobox).

Amov habe künftig zwar die Mehrheit in Aufsichtsrat und Vorstand, dafür gebe es in der Satzung ein Vetorecht für Kapitalmaßnahmen. Das gehe über die Rechte hinaus, die man mit der Sperrminorität alleine habe.

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