Sa, 18. November 2017

Im „Krone“-Gespräch

23.04.2014 15:54

Lichtenegger: „Die Postings waren verletzend!“

Ö3-Moderatorin Elke Lichtenegger wurde in den vergangenen Tagen, wie berichtet, Opfer eines sogenannten Shitstorms. Ein Sturm der Entrüstung fegte im Internet nach einem eigentlich beiläufigen Sager über die Qualität österreichischer Bands über sie herein. Die Kritik ist an der 31-Jährigen keineswegs spurlos vorübergegangen - die Postings hätten sie verletzt, sagte sie am Mittwoch im Gespräch mit der "Krone".

Ein verbaler Ausrutscher und seine Folgen: Elke Lichtenegger schoss schwere Kritik entgegen (Berichte in der Infobox), nachdem sie auf dem Wiener TV-Sender Okto Folgendes über ein Aufeinandertreffen mit der Band Imagine Dragons im Ö3-Studio erzählte: "Ich dachte, das sei irgend so eine österreichische Band, die halt versucht, uns ein Lied zu verkaufen - was wir aber nicht wollen, weil es wahrscheinlich schlecht ist", sagte sie ins Okto-Mikro.

"Die waren damals gar nicht so bekannt"
Im Gespräch mit der "Krone" nahmen Lichtenegger und Ö3-Senderchef Georg Spatt nun persönlich Stellung. "Alle, die das ganze Interview gesehen haben, wissen, dass es um die peinlichsten Radiomomente gegangen ist. Das war vor einem Jahr, und es ging nicht darum, Bands schlechtzureden. Davon abgesehen, waren die Imagine Dragons damals noch gar nicht so bekannt", so Lichtenegger, die nach ihrer Sendung am Dienstag ob der Beschimpfungen auf Facebook sogar einen Schwächeanfall erlitt. "Die Postings waren verletzend und emotional."

Angst um ihren Job muss sie indes nicht haben, sagte Spatt: "Nein, wir haben uns entschuldigt und nehmen die Entschuldigung sehr ernst." Und Elke, ist sie froh, den Job zu behalten? "Es ging mir da gar nicht mehr um die beruflichen Konsequenzen - sondern darum, dass mit Absicht eine falsche Botschaft rausposaunt wurde!"

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