Sa, 21. Oktober 2017

Auf Kopf gezielt

21.04.2014 18:43

Steirerin (18) schießt mit Schrotflinte auf Bruder

Eine 18-jährige Oststeirerin hat am Ostersonntag mit einer Schrotflinte auf ihren Bruder geschossen. Die Projektile verfehlten den 20-Jährigen zum Glück, er blieb unverletzt. Die junge Frau - sie leidet an einer psychischen Erkrankung - wurde festgenommen.

Zu dem gefährlichen Zwischenfall war es gegen 14 Uhr im Bezirk Weiz gekommen. Anlässlich des Osterfestes hatte sich die Familie der 18-Jährigen bei einem Onkel eingefunden. Die Feier verlief zunächst völlig friedlich. Plötzlich verschwand die Jugendliche im Haus, schnappte sich - von den übrigen Anwesenden unbemerkt - die Schrotflinte aus dem Waffenschrank ihres Onkels, richtete sie aus einigen Metern Entfernung auf ihren Bruder und drückte ab.

"Verdacht auf Tötungsversuch"
"Das Mädchen steht unter Verdacht, seinen Bruder vorsätzlich zu töten versucht zu haben", erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz, Hansjörg Bacher, am Montag. Die 18-Jährige habe demnach auf den Kopf des jungen Mannes gezielt. Sie wurde nach dem Vorfall festgenommen.

Nach Informationen der "Krone" ist das Mädchen Patientin der Grazer Sigmund-Freud-Klinik und soll am Sonntag Ausgang gehabt haben, um zu Hause Ostern feiern zu können.

18-Jährige wird untersucht
Ein psychiatrischer Sachverständiger werde sich laut Bacher die junge Frau nun genauer ansehen, um sowohl Gefährlichkeit als auch Zurechnungsfähigkeit festzustellen. Danach werde entschieden, ob sie in Untersuchungshaft bleibt oder zurück in die Landesnervenklinik gebracht wird. Die junge Frau soll seit dem Drogentod ihres Freundes unter psychischen Problemen leiden.

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