Sa, 18. November 2017

Handgranaten-Mord

09.04.2014 16:48

Verdächtige: „Habe mit Mord nichts zu tun“

Ein Mann erschossen, der andere getötet durch die Detonation - drei Monate nach dem Handgranaten-Mord in Wien-Ottakring wurden (wie berichtet) drei Verdächtige gefasst. Unter ihnen die Schwester des mutmaßlichen Haupttäters, Renata H., die unweit des Tatortes im Auto wartete. Über ihren Anwalt Nikolaus Rast sprach die "Krone" mit der wegen Verdacht der Beihilfe zum Mord in U-Haft sitzenden zweifachen Mutter.

Krone: Frau H., Sie sitzen zu Unrecht in Haft?
Frau H.: Ja - ich habe mit dem Mord nichts zu tun!

Krone: Aber Sie waren doch in der Nähe des Tatortes!
Frau H.: Ja. Mein Bruder hat mich gefragt, ob ich ihn fahren kann. Er meinte, er habe im 16. was Geschäftliches zu erledigen. Auf einem Parkplatz sind er und sein Bekannter dann ausgestiegen und weggegangen.

Krone: Sie blieben im Auto?
Frau H.: Ja, bis sie wieder zurückgekommen sind.

Krone: Von der Tat haben Sie nichts mitbekommen?
Frau H.: Nein. Ich habe nur irgendwann den lauten Knall gehört, mir dabei aber nichts gedacht.

Krone: Wann erfuhren Sie, was tatsächlich passiert ist?
Frau H.: Tage später, aus der Zeitung. Aber selbst da hatte ich nur eine Befürchtung.

Krone: Sie gingen nicht zur Polizei?
Frau H.: Nein, ich wollte es nicht glauben. Und ich habe mich nicht getraut, meinen Bruder darauf anzusprechen.

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