Di, 21. November 2017

Absturz vor 4 Jahren

08.04.2014 09:06

Alpinist wollte Trauma bewältigen: Erneut verletzt

Vier Jahre nach einem 100-Meter-Absturz von der sogenannten Holzwerkerwand im Bezirk Gmunden in Oberösterreich wollte ein tschechischer Bergsteiger am Montag sein Trauma aufarbeiten. Sein Vorhaben ging jedoch völlig schief: So brach sich der Mann bei einem Sprung von einem Felsen den linken Knöchel und musste erneut per Heli ins Krankenhaus.

Der dramatische Unfall im März 2010 hatte sich offenbar tief in das Gedächtnis des Mannes gebrannt: So war der Bergsteiger bei einer Tour auf der Holzwerkerwand 100 Meter in die Tiefe gestürzt und hatte schwere Kopfverletzungen erlitten. Der Rettungshubschrauber musste ihn ins UKH Salzburg bringen.

Am Sonntag wagte sich der 36-jährige Tscheche daher noch einmal in das Gelände, um das Erlebte aufzuarbeiten. Am Nachmittag stieg er bis zum Ahornboden auf und marschierte dann Richtung Angeralm, wo der Alpinist die Nacht in einem Waldstück verbachte - übrigens ohne Zelt oder einen Schlafsack.

Am Montag brach der Bergsteiger aus Prag dann gegen 10 Uhr zur Holzwerkerwand auf. Dort wollte er sich am Nachmittag über eine Felswand auf einen Vorsprung abseilen, was dem Tschechen jedoch nicht gelang. Da er weder vor noch zurückkonnte, fasste der 36-Jährige den Entschluss zu springen.

Bei seiner Landung auf dem Vorsprung brach er sich den linken Knöchel und musste auch dieses Mal die Rettungskräfte alarmieren. Der Tscheche wurde mit einem Tau geborgen und ins Krankenhaus geflogen - diesmal nach Bad Ischl.

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