Sa, 16. Dezember 2017

Zeuge schlug Alarm

18.03.2014 14:35

Sbg: Rollstuhlfahrer in Fluss gestürzt - gerettet

Wegen des beherzten Einsatzes eines Zeugen ist ein 79-jähriger Rollstuhlfahrer nach einem Sturz über die Salzach-Böschung am Dienstag im Salzburger Schwarzach fast unverletzt geblieben. Der Pensionist war mit dem Gesicht nach unten am Wasserrand liegen geblieben. Ein 26-jähriger Autofahrer erkannte die gefährliche Situation von der anderen Uferseite aus, alarmierte die Polizei und lief zum Verunglückten.

"Es war eine prekäre Situation für den Rollstuhlfahrer und ein tolles Engagement des 26-Jährigen", lobte Polizeisprecher Anton Schentz. Nachdem der Gehbehinderte am Vormittag bei einem Wendemanöver vom Treppelweg über den steilen Abhang einige Meter zum Fluss hinuntergestürzt war, habe sich dieser nicht mehr selbstständig aus seiner Notlage befreien können.

Polizeisprecher: "Er hatte den Unfall als Einziger registriert"
"Der Autofahrer verständigte per Notruf die Polizei. Er hat seinen Wagen verkehrsbedingt auf der Pinzgauer Straße angehalten und den Unfall als Einziger registriert", sagte Schentz. Andere Verkehrsteilnehmer hätten zu dem couragierten Mann gemeint, es handle sich nicht um einen Verunglückten, sondern um einen Fischer.

"Der 26-Jährige hat sich aber nicht beirren lassen. Er ließ seinen Pkw stehen und ist über eine Brücke zu dem Rollstuhlfahrer gelaufen. Als er dort ankam, war die Polizei schon kurz zuvor eingetroffen." Der Mund des Pensionisten habe zwar nicht die Wasseroberfläche berührt, der Mann hätte aber noch weiter ins Wasser rutschen können. Der 79-Jährige wurde laut Polizei nur wenige Minuten nach dem Unfall nahezu unverletzt geborgen.

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