Mo, 11. Dezember 2017

"Gibt es nicht mehr"

08.03.2014 09:57

Wirbel um Sparbuch: Bank zahlt Geld nicht aus

In den 1970ern angelegt, Ende der 1980er angeblich verloren, sorgt ein Sparbuch 2014 für einen kuriosen Streit: Mehrere Tausend Schilling befinden sich darauf, der Kapfenberger Harald Schmallegger (Bild) bekommt das Geld von der Bank aber nicht ausgehändigt - der Knackpunkt liegt mehr als 20 Jahre zurück.

"Meine Mutter Maria hat das Sparbuch 1977 bei der Postsparkasse angelegt", erzählt Schmallegger. 1988 wurde das letzte Mal Geld eingezahlt. Danach sei das Sparbuch fast 25 Jahre unberührt bei ihr zu Hause gelegen. Erst vor zwei Jahren habe die Mutter es ihm geschenkt - gemeinsam mit zwei weiteren Sparbüchern von einer anderen Bank: "Dort war es überhaupt kein Problem, das darauf befindliche Geld zu erhalten", berichtet der Kapfenberger.

Bei der PSK hieß es hingegen: Das Sparbuch gibt es nicht mehr. Auch die "Krone" erhielt diese Auskunft: 1989 habe Schmalleggers Mutter eine Verlustanzeige gemacht - was Maria Schmallegger allerdings vehement bestreitet -, das Sparbuch sei daher geschlossen und das Guthaben auf ein anonymes Privatsparbuch überwiesen worden. Dieses wurde dann im Jahr 1991 aufgelöst – von wem, sei unklar, hieß es seitens der Bank. Damals war nur ein Losungswort notwendig, nicht aber eine Feststellung der Identität der Person, die das Sparbuch vorlegte.

Maria Schmallegger stellt klar: "Ich hatte das Sparbuch stets bei mir!" Eine Frechheit sei das. Um das Geld geht es mittlerweile nur noch am Rande; es ist eine Prinzipsache geworden...

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden