Sa, 25. November 2017

Millionen wandern

03.02.2014 17:13

Wien als Drehscheibe für Kiews Finanzjongleure

Mit einem "Polit-Haken" versetzte Vitali Klitschko den ukrainischen Bonzen einen Volltreffer: Oppositionsführer "Dr. Eisenfaust" prangerte das Luxusleben von Ex-Politikern mit transferierten (und teils gestohlenen) Millionen in Österreich an. Hochrangigstes Beispiel ist der vergangene Woche zurückgetretene Ex-Premier Mykola Asarow, der in einer Wiener Villa untergetaucht ist (Bild unten).

Wien ist Drehscheibe für Finanzjongleure. Sowohl Deutschlands "Bild"-Zeitung als auch die "Zeit Online"-Redaktion bestätigten diese "Krone"-Schlagzeile. Wie Reporterin Brigitte Blabsreiter berichtete, gilt Österreich als Top-Oase für Diktatoren oder korrupte Politiker aus aller Welt.

In der "Zeit" heißt es über die schreckliche Wahrheit: "In der Ukraine lassen sie Demonstranten verprügeln, in Österreich liegt ihr Vermögen. Hier findet die Machtelite ein verschwiegenes Umfeld, um ihren Reichtum auch noch zu vermehren."

Und: Auch eine Reihe von Sachverhaltsdarstellungen sind an die UniCredit Bank Austria, das Wiener Bundeskriminalamt, an das US-Finanzministerium sowie an Europol ergangen. "Allerdings stellten Wiens Strafverfolger das Verfahren ein, da kein strafbares Verhalten nachweisbar war."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden