Di, 21. November 2017

Dringender Verdacht

16.01.2014 16:37

Mordfall „Lucile“: Polizei sucht Tatverdächtigen

Im Mordfall rund um jene französische Austauschstudentin, die in der Nacht auf Sonntag tot in Kufstein in Tirol aufgefunden wurde, sucht die Polizei nun nach einem dringend Tatverdächtigen. Für Hinweise wurde eine Belohnung in der Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

Die Polizei veröffentlichte im Zusammenhang mit dem Mord an der 20-jährigen Lucile ein Phantombild. Der Verdächtige ist zwischen 35 und 40 Jahre alt und in etwa 1,70 bis 1,80 m groß. Er trägt einen auffälligen Oberlippenbart. Bekleidet war er mit einer grünen Parka-Jacke, einer schwarzen Hose, einem gelben T-Shirt sowie einer schwarzen Kappe.

Für Hinweise, die zur Klärung des Verbrechens führen, wurde von der Stadtgemeinde Kufstein und der Fachhochschule Kufstein eine Belohnung von insgesamt 10.000 Euro ausgesetzt.

Die Polizei bittet unter der Telefonnummer 059/133-70-3333 - auch vertraulich - um Hinweise.

"Örtlicher und zeitlicher Nahebezug"
Es gebe einen "örtlichen und zeitlichen Nahebezug", sagte LKA-Leiter Walter Pupp. Die Ermittler seien aufgrund von Zeugenaussagen auf die Spur des Mannes gekommen. Das Landeskriminalamt gehe weiter von einem "Raub mit Tötungshandlung" aus.

Es gebe nichts, was dem entgegensprechen würde, meinte Pupp. Die Tatwaffe sowie die Handtasche der 20-Jährigen und ihr Handy seien bis dato nicht gefunden worden, erklärte der LKA-Chef.

Freunde meldeten Französin vermisst
Die Leiche der Französin, die aus der Gegend von Lyon stammte und seit vier Monaten im Rahmen eines Austauschprogrammes in Kufstein studierte, war am Sonntag von Polizisten am Ufer des Inns neben einer Promenade im Stadtgebiet entdeckt worden.

Freunde und Studienkollegen hatten die junge Frau zuvor als vermisst gemeldet. Todesursache waren laut Obduktion heftige Schläge auf den Kopf. Bei der Tatwaffe soll es sich laut Ermittlern um einen harten Gegenstand gehandelt haben.

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