Mi, 22. November 2017

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12.01.2014 15:24

Beyoncé: Weg mit all dem Stoff

Beyoncé findet, dass ihre Fans nun alt genug sind für ein bisschen mehr Erotik - und spielt das Spiel der brandheißen Pop-Ladys mit. Die Zeit der eleganten Diva tauscht sie gegen verstärkte Freizügigkeit, um mit Miley Cyrus, Rihanna, Lady Gaga und Co. mitzuhalten.

Beyoncé weiß, wie man einen aufsehenerregenden Auftritt hinlegt! Kurz vor Weihnachten überraschte sie nicht nur die Fans, sondern sogar ihre eigene Plattenfirma mit einem unangekündigten Album, das sich via iTunes im Eiltempo in der Welt verbreitete. In ihrer Heimat Amerika schnellte sie damit sofort auf Platz eins.

Lasziv und betörend
Doch die R&B-Queen wittert junge Konkurrenz in ihrem Metier – und will sich nicht kampflos vom Thron schubsen lassen. Und so sollen ihre Auftritte in Zukunft noch überraschender werden. Denn die heiße Mami einer zweijährigen Tochter und brave Ehefrau von Jay-Z will zeigen, dass sie so manches Pop-Girlie nur gesanglich alt aussehen lassen kann. Und deswegen ist sie bereit, noch mehr Hüllen als bisher fallen zu lassen – die Zeiten der eleganten Diva sind vorbei, nun mischt Beyonce im nicht jugendfreien Spielchen von Rihanna, Lady Gaga, Miley Cyrus & Co. mit.

"Ich bin jetzt in meinen 30ern, und die Fans, die meine Musik in der Jugend begleitet haben, sind erwachsen", meinte sie unlängst in einer Dokumentation über ihr glamouröses Leben. "Ich hatte immer das Gefühl, dass ich Verantwortung für die Kinder und ihre Eltern trage. Aber das hat mich eingeschränkt, ich konnte mich nicht völlig entfalten. Ich habe schon so viel getan und erreicht in meiner Karriere, dass ich nun das Recht habe, ganz ich selbst zu sein und jede Seite von mir zu zeigen!"

Beyoncé eckt an
Da sie aber auch in ihren "prüden" Jahren bereits viele Seiten von sich gezeigt hat und ihre Outfits eigentlich alles andere als mädchenhaft-keusch waren, benötigt Beyoncé wohl mehr als nur ihren makellosen Body, um die Schlagzeilen zu dominieren. Und so unterstützt sie die erotische Entfaltung noch mit einigen anderen Provokationen. Unter anderem versetzte sie christliche Organisationen in den USA in wütende Wallungen, weil sie sich vor dem Andy-Warhol-Gemälde "The Last Supper" ("Das letzte Abendmahl") in aufreizender Pose ablichten ließ.

Noch höher schlugen ihr allerdings die Wogen entgegen, weil sie Original-Audiofiles des Challenger-Unglücks als Samples für ihren Song "XO" verwendete – 1986 kamen bei der Explosion der Raumfähre sieben Crew-Mitglieder ums Leben. Von den empörten Reaktionen dürfte wohl Beyoncé selbst etwas überrascht gewesen sein – und entschuldigte sich umgehend: "Im Gedanken bin ich bei den Familien, die ihre Angehörigen bei diesem Unglück verloren haben", erklärte sie. "Der Song 'Xo' wurde mit der aufrichtigen Absicht aufgenommen, denjenigen zu helfen, die ihre Lieben verloren haben, und uns daran zu erinnern, dass unerwartete Dinge passieren können."

Noch muss sich die einstige Sauberfrau wohl noch an ihr neues Skandal-Image gewöhnen. Aber eigentlich hätte sie all das gar nicht nötig...

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