Fr, 15. Dezember 2017

Von "Ex" misshandelt

26.11.2013 08:26

Panische Frau setzt Notruf ab: "Werde umgebracht"

Der verzweifelte Notruf einer Frau hat am Montagnachmittag einen Großeinsatz beim Bulgariplatz in Linz ausgelöst. "Ich werde umgebracht", erklärte die Anruferin panisch. Dann war das Handy tot. Als die Polizisten in der Wohnung eintrafen, fanden sie die verprügelte Linzerin (35) und, im Kasten versteckt, auch ihren schwer verletzten Ex-Freund (28).

Weil die Anruferin so undeutlich sprach, rasten die Einsatzkräfte gegen 16.30 Uhr zunächst in die Bürgerstraße anstatt in die Gürtelstraße. Erst die Überprüfung der Handynummer brachte die richtige Adresse. Fünf Polizeistreifen, zwei Rotkreuz-Wagen und der Notarzt rückten an.

In der Dachwohnung fanden die Polizisten die durch Schnitte verletzte Anruferin und, im Kasten versteckt, ihren Ex-Freund. Dieser hatte eine Schnittverletzung am Bein, verlor viel Blut.

Ex-Freund trat Badezimmertür ein
Nach ersten Ermittlungen soll der 28-Jährige zuvor die Wohnungstür versperrt, seine Ex-Freundin verprügelt und ihr das Handy abgenommen haben. Wenig später habe sie das Telefon wieder an sich reißen können, sei ins Bad gelaufen, habe sich eingesperrt und die Polizei alarmiert, erklärte die 35 Jahre alte Frau den Beamten. Indes habe der Tobende die Glasfüllung der Tür eingetreten und sich dabei selbst verletzt.

Das Rote Kreuz brachte die Linzerin ins AKH Linz. Auch der Ex-Freund, der eine zwei Zentimeter lange Schnittwunde am rechten Bein erlitten hatte, wurde in Polizeibegleitung zur ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Er wurde danach festgenommen.

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