Sa, 25. November 2017

Heiratsschwindler

24.11.2013 17:42

Anwalt: „Er wollte diesmal wirklich heiraten“

"Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht" - ein Sprichwort, das einem erneut verhafteten, mutmaßlichen Heiratsschwindler, zumindest laut seinem Anwalt Nikolaus Rast, jetzt zum Verhängnis wurde. "Er wollte diesmal wirklich den Bund fürs Leben eingehen", erklärt der Jurist.

Die Ringe waren bestellt und bezahlt, wie auch das Hochzeitskleid, das noch in Arbeit war. Eine Anprobe stand noch aus - und genau dabei klickten für den verdächtigen Heiratsschwindler die Handschellen. "Man hat ihn in eine Falle gelockt", so sein Anwalt Nikolaus Rast zur "Krone". "Diesmal wollte er die Frau wirklich heiraten."

Dass sich sein Mandant gegenüber dem mutmaßlichen Opfer - eine Angestellte der Nationalbank - als Jurist mit dem Namen Alexander Rast und ausgerechnet als sein Großcousin ausgab, ist für den Top-Anwalt kein Beweis für einen geplanten Betrug.

"Sein Name ist seit dem jüngsten Prozess bekannt - er wusste, dass sich keine Frau auf ihn einlassen würde. Und: Mein Mandant ist sicher nicht der Erste, der bezüglich seines Berufsstandes geschwindelt hat. Die Frau hat keinerlei finanziellen Schaden erlitten - es kann nur einen Freispruch geben", ist der Jurist überzeugt.

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