So, 19. November 2017

„Krone“-Interview

09.11.2013 17:02

Robbie Williams: „Mein Leben hat jetzt einen Sinn“

Superstar Robbie Williams wird von seinem kleinen Töchterchen Teddy Rose zu kreativen Höchstleistungen beflügelt. Im "Krone"-Interview plaudert er über Familienglück, seine Angst vor Wiedergeburt und das neue Album "Swing Both Ways".

Seit der Tour hat sich Robbie Williams ein Bäuchlein stehen lassen – und seine Haare ziert eine graue Strähne. Die hat er aber nicht den schlaflosen Nächten zu verdanken, die ihm das Dasein als Vater beschert. "Die grauen Haare habe ich wegen meiner Frau Ayda", lacht er beim "Krone"-Interview im noblen Londoner Savoy-Hotel. Doch Sorgensträhnen sind es nicht. "Meine Frisur war so langweilig, da wollte sie, dass ich mir die Haare färbe."

Nüchtern für das Baby
Grund zur Sorge hätte Robbie zurzeit auch überhaupt nicht – denn er fühlt sich rundum wohl als Familienvater. "Ich bin nicht mehr so rücksichtslos wie früher. Mein Baby hat sich eine bessere Person verdient", gesteht er. "Ich habe zu rauchen aufgehört. Die ganze Tournee habe ich nüchtern durchgestanden – nur wegen Teddy Rose. Und ich war viel besser. Mein Leben hat durch sie einen neuen Sinn. Manchmal treibt man grundlos durchs Leben und fragt sich, warum. Jetzt habe ich einen Grund!"

Die neue Lebensenergie treibt ihn zu kreativen Höhenflügen an: Diese Woche erscheint wieder ein Album, und diesmal swingt er aufs Neue: Für "Swing Both Ways" holte er sich prominente Duettpartner wie Michael Bublé und Olly Murs ins Studio. "Ich hätte noch gerne Hugh Jackman an Bord gehabt, aber der hatte keine Zeit."

Angst vor der Wiedergeburt
Oft hat er früher über sein Karriereende nachgedacht, jetzt hat er es auf unbestimmte Zeit verschoben. "Ich liebe das Showbiz mehr denn je", gesteht er. "Ich hatte in meinem Leben sehr viel Glück. Wahrscheinlich wäre ich heute Drogendealer, wenn meine Mutter mich nicht damals für ein Boyband-Casting angemeldet hätte. Eigentlich bin ich kein so toller Künstler, ich bin kein Mick Jagger oder David Bowie. Aber ich habe es geschafft, wenig sehr lange auszudehnen. Ganz ehrlich: Ich habe wahnsinnige Angst vor Wiedergeburt – wer weiß, ob ich dann noch einmal so viel Glück hätte."

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