Fr, 24. November 2017

Foto von Jagd

08.10.2013 09:36

Pippa Middleton sorgt für einen Tierschutzskandal

Mit breitem Grinsen hat Herzogin Catherines kleine Schwester Pippa jetzt bei einem Jagdausflug in Schottland mit ihren Freundinnen vor über 50 toten Vögeln posiert – und mit diesem Schnappschuss für große Aufregung unter Tierschützern gesorgt.

Freudestrahlend präsentieren Pippa Middleton (Dritte von links) und ihre Freundinnen die Ausbeute eines Jagdausfluges im schottischen Gilmerton. Über 50 Rebhühner und Fasane mussten an diesem Tag ihr Leben lassen. Doch Kates Schwester scheint sich an den toten Vögeln vor ihren Füßen nicht zu stören – im Gegensatz zu Tierschützern, die nach Veröffentlichung des Fotos, das ein Jagdteilnehmer auf seinem Instagram-Profil postete, jetzt Sturm laufen.

Die Fasanenjagd hat in Großbritannien eine lange Tradition und wird auch heute noch besonders in besseren Kreisen als Hobby betrieben. Tierschützern jedoch ist dieser brutale Zeitvertreib der britischen Adeligen und Reichen schon lange ein Dorn im Auge. Animal Aid gab jetzt bekannt, dass auf der Insel jährlich 40 Millionen Fasane geschossen würden.

"Tiere sind Flintenfutter für Möchtegern-Royals"
Zwar würden die Vögel speziell für die Jagd gezüchtet, sie hätten deshalb aber auch kaum eine Chance, den Jägern zu enkommen. "Die Tiere haben während der Aufzucht nämlich keine Möglichkeit, die zum Überleben notwendigen Verhaltensweisen wie etwa Fluchtverhalten zu lernen", erklärt Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund auf Nachfrage der "Bild"-Zeitung. Das Urteil des Tierschützers über Pippas Trophäenfoto ist demnach hart: "Es ist lediglich ein Freizeitvergnügen, bei dem die Tiere als Flintenfutter für irgendwelche Eliten und Möchtegern-Royals abgeknallt werden."

Pippa jedoch scheint sich an der Kritik der Tierschützer nicht zu stoßen. Schon zu Beginn dieses Jahres hatte ihre Teilnahme an einer Wildschwein- und Hirschjagd in Frankreich für Aufregung gesorgt, berichtete die "Daily Mail". Und auch diese Jagd wird wohl nicht Pippas letzte sein...

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