Mo, 20. November 2017

„Schweres Foul“

30.09.2013 16:06

„Dirty Campaigning“-Anzeige der SPÖ Burgenland

Auch am Tag nach der Nationalratswahl hat sich in der SPÖ Burgenland die Empörung über angebliches "Dirty Campaigning" mittels Türhängern (Bild) nicht gelegt: Als Reaktion auf ein "schweres Foul der ÖVP" kurz vor Wahlkampfende kündigte Landesgeschäftsführer Robert Hergovich am Montagnachmittag rechtliche Schritte in der Sache an.

In vielen Gemeinden des Burgenlandes seien die "Unwahrheiten" enthaltenden Türhänger "im SPÖ-Design" sowie ohne Absender und ohne Impressum aufgehängt worden. Das könnten sich die Sozialdemokraten nicht gefallen lassen, sagte Hergovich.

"Nicht zur Tagesordnung zurückkehren"
"Wir werden noch am Montag eine Anzeige gegen unbekannt aufgeben und uns natürlich genau anschauen, wer dafür verantwortlich ist", sagte der SPÖ-Politiker und setzte nach: "Da kann man nicht zur Tagesordnung zurückkehren. Das muss man schon klären." "Jene, die das getan haben", sollten sich bei den Wählern entschuldigen, "und dann kann man wieder ordentlich weiterarbeiten", stellte der Landesgeschäftsführer fest.

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