Mi, 13. Dezember 2017

Diesel in Bestform

18.09.2013 14:19

"Riddick": Der Mensch ist das bessere Tier

Riddick ist so etwas wie Moby Dick, King Kong und der fiese T-Rex aus "Jurassic Park" in einem - eingezwängt im Körper von Schauspieler Vin Diesel. Er wird gejagt, beschossen, betäubt, soll gefangen werden und ist dennoch kaum kleinzukriegen. Der Unterschied zu dem berühmten Wal, Riesenaffen oder Dino: Riddick sieht zumindest von außen aus wie ein Mensch. Das Tier schlummert bei ihm unter der Haut. Der dritte Teil der Science-Fiction-Saga "Riddick" läuft ab Donnerstag in den heimischen Kinos.

Das Stichwort für den neuen Film lautet: Reduktion. Der Filmtitel besteht aus einem einzigen Wort, viel mehr Zeilen kommen in den Dialogen auch nicht mehr hinzu. Die Ausgangslage ist ebenfalls recht einfach: Riddick erwacht auf einem unwirtlichen Planeten, hat demolierte Knochen und unzählige Weltall-Viecher gegen sich.

Schnell erfährt der Zuschauer die Vorgeschichte. Riddick hatte einen Hofstaat unter sich und viele nackte Frauen im Bett. Das wurde ihm aber alles ein wenig fad. Als er weg will, wird er hintergangen und vermeintlich tot zurückgelassen. Dass er einen offenen Beinbruch selbst richten und nebenbei meterhohe Skorpion-Wesen meucheln kann, schien seinen Gegner wohl ausgeschlossen.

Um den fremden Planeten zu verlassen, sendet Riddick ein Signal ins All. Er weiß, dass keine netten Ersthelfer landen werden, sondern Kopfgeldjäger - Riddick hat eine Vergangenheit als Schwerverbrecher. Der Rest ist: Er gegen alle. Das Tier wird von der Leine gelassen. "Vielleicht habe ich das schlimmste Verbrechen von allen begannen: Ich wurde zivilisiert", stellt er fest.

Im Jahr 2000 war "Pitch Black - Planet der Finsternis", der erste Teil der Reihe, für den Amerikaner Diesel der Durchbruch zum Action-Star. Es folgten der beliebte Raser-Film "The Fast and the Furious" und "xXx - Triple X". Seit einigen Jahren schickt Diesel die "Fast & Furious"-Reihe mit Erfolg in immer neue Runden. Kürzlich startete Teil sechs, der siebente soll kommen. Mittlerweile hat der Schauspieler auch endlich seinen Stern auf Hollywoods "Walk of Fame" bekommen. Es schien da nur logisch, auch die Figur Riddick aus der Filmkiste zu kramen, dessen bis dato letzter Teil 2004 lief.

Das sagt "Krone"- Kinoexpertin Christina Krisch zum Film:
Budgetreduktionen schmälern etwas den visuellen Kick der Spezialeffekte. Zudem konzentriert sich Regisseur David Twohy vor allem auf die testosterongetränkte Figurenzeichnung von Vin Diesel. Wie dieser jedoch den fiesen Sci-Fi-Bastard rotzfrech raushängen lässt und die Alien-Biester nach gelungener Selbstimmunisierung raffiniert eliminiert, hat Witz und ist brutale Steinzeit-Science-Fiction, frisch nach dem Motto: "Predator" trifft auf "Croods". Kurz: "Riddick" rockt!

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