Sa, 25. November 2017

Schule evakuiert

17.09.2013 14:07

Pfefferspray am WC versprüht - 61 Kinder im Spital

Die Neue Mittelschule im niederösterreichischen Gumpoldskirchen hat am Dienstagvormittag wegen Verwendung eines Pfeffersprays evakuiert werden müssen. 61 Schüler wurden mit starkem Hustenreiz ins Spital eingeliefert. Die Kinder waren nach der Zehn-Uhr-Pause ins Freie gebracht worden, da zunächst der Verdacht eines Gaslecks nicht ausgeschlossen werden konnte.

"In der Zehn-Uhr-Pause haben Schüler im ersten Stock einen stechenden Geruch wahrgenommen", berichtete Franz Resperger vom NÖ Feuerwehrkommando. Die Einsatzkräfte drehten daraufhin den Gashaupthahn vorsorglich ab. Kurz danach wurde die Mittelschule von der Feuerwehr - diese stand mit 45 Mann im Einsatz - evakuiert.

Im Zuge der Räumung klagten einige Kinder plötzlich über starken Hustenreiz. Insgesamt 61 Schüler wurden zur Beobachtung in Krankenhäuser nach Wiener Neustadt, Mödling und Baden eingeliefert.

"Pfefferspray auf Mädchentoilette versprüht"
Bei der Begehung des Gebäudes konnten Schadstoffspezialisten der Feuerwehr im Zuge einer Messung schließlich die Ursache für den starken Geruch und den Hustenreiz herausfinden. "Ein Pfefferspray wurde auf der Mädchentoilette, die sich unmittelbar neben dem Pausenraum befindet, versprüht", berichtete Resperger. Ein weiteres Mal sei mit dem Spray dann auch am Sammelplatz vor der Schule hantiert worden, weswegen die Kinder über den Hustenreiz geklagt hatten, so der Sprecher.

Wer den Spray betätigt hatte, ist bislang nicht bekannt. Das Landeskriminalamt ermittelt.

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