So, 17. Dezember 2017

Trotz Hitzewelle

06.09.2013 14:43

Bäderbilanz: "Kein gutes Jahr für Betreiber"

Trotz des Rekordsommers mit Temperaturen über 40 Grad haben die Betreiber der österreichischen Freibäder am Freitag eine durchwachsene Bilanz für die Saison 2013 gezogen. Zwar rettete der Besucheransturm aufgrund der Hitzewelle im Juli und August die Saison, von einem "guten Jahr" könne man aber aufgrund des verregneten Beginns mit deutlich weniger Gästen als üblich nicht sprechen.

Seitens der Wirtschaftskammer sieht die Bäderbilanz ganz und gar nicht rosig aus. Trotz der Hitzewelle, die vielen Betreibern die Saison noch gerettet habe, sei es heuer "sicher kein gutes Jahr für die Badebetreiber" gewesen.

Fast 3 Millionen Menschen besuchten Wiener Sommerbäder
In der Bundeshauptstadt hat die Badesaison 2013 aber immerhin einen Platz auf dem Treppchen ergattert: Derzeit liegt sie auf Platz drei der Statistik. Laut Rathaus sind bisher rund 2,9 Millionen Menschen in die städtischen Sommerbäder geströmt - fast um 400.000 (plus 15,9 Prozent) mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. "Der Sommer ist noch nicht ganz vorbei und fast drei Millionen Menschen besuchten die Wiener Sommerbäder", zeigte sich der zuständige Stadtrat Christian Oxonitsch erfreut.

Von der "Katastrophe" zum "super Sommer"
In den übrigen Bundesländern Österreichs gab es vor allem im Mai und Juni aufgrund des Schlechtwetters Rückgänge bei den Badegästen. Laut Betreibern seien die Besucherzahlen lediglich "dürftig" oder sogar "grottenschlecht" gewesen, viele sprachen sogar von einer "Katastrophe".

Die beiden verregneten Monate wurden aber dann zumeist durch den heißen Juli und August wieder aufgeholt und brachten so einige Betreiber doch noch zum Jubeln. Von einem "super Sommer" war zum Beispiel am Neusiedler See im Burgenland die Rede. Die Tiroler Bäder erzielten in der heurigen Sommersaison laut Josef Fiegl, Obmann der Tiroler Bäderbetreiber, mit 2,5 Millionen Gästen sogar einen neuen Besucherrekord.

Ein "Jahrhundersommer" sei diese Saison für Österreichs Bäderbetreiber aber mit Sicherheit nicht gewesen, angesichts der beiden Schlechtwetter-Monate sei man jedoch mit dem Ergebnis "sehr zufrieden".

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