Sa, 21. Oktober 2017

Zu viel geknurrt

05.09.2013 08:08

D: Richter verbannt dreibeinige Hündin aus Büro

Lammfromm lag "Kaya" am Mittwoch vor einem Arbeitsrichter in Düsseldorf – ihre Besitzerin darf die dreibeinige Hündin dennoch nicht mehr an ihren Arbeitsplatz, eine Werbeagentur, mitnehmen. Kollegen hatten sich über ihr lautes Knurren beschwert.

Als die Chefs Kaya Hausverbot erteilten, nicht aber allen anderen Mitarbeiterhunden, fühlte Frauerl Claudia van de Wauw den Gleichheitsgrundsatz verletzt und ging vor Gericht.

Kollegen der 47-Jährigen sind anderer Ansicht. Sie fühlten sich von der invaliden Hündin, einem Husky-Mischling, bedroht: Unterlagen würden nur noch unter der Tür durchgeschoben, wenn Kaya wache, ihr Knurren mache Besuchern Angst, außerdem verbreite sie einen unangenehmen Geruch, weil sie in der Mittagspause häufig im Rhein bade.

"Meine Hündin verteidigt nur ihr Revier, sie knurrt auch nicht, sie brummt", behauptete Frau van de Wauw. Vergeblich: Kaya muss weiterhin daheim bleiben – aber nicht alleine. Ihre Besitzerin ist krankgeschrieben.

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