Do, 23. November 2017

„Hardy“ aus Berlin

23.08.2013 08:15

Halter forderte völlig verwahrlosten Hund zurück

Dieser Anblick ist nur schwer zu ertragen: In Berlin wurde der kleine Rüde "Hardy" in einem erschreckenden Zustand ins Tierheim gebracht. Das Fell völlig verfilzt, die Augen stark entzündet - so wurde der Bichon Frisé von der Polizei aufgegriffen. Hardy dürfte seinem Vorbesitzer weggelaufen sein.

Bereits im Juli fanden Polizeibeamte den völlig verängstigten Rüden Hardy mitten in Berlin. Der Amtstierarzt untersuchte den kleinen Bichon Frisé, dessen Fell extrem verfilzt war. Mindestens ein Jahr sei der Hund schon vernachlässigt worden, so das Fazit des Veterinärs. Zum schlechten Pflegezustand kam noch eine eitrige Augenentzündung hinzu.

Hardy wurde ins Tierheim Berlin gebracht. "Einen so schweren Fall haben wir schon lange nicht mehr gehabt", zeigt sich Tierheimsprecherin Beate Kaminski schockiert. Nur in Narkose konnte Hardy von seinem verknoteten Fell befreit und medizinisch versorgt werden. Über den Mikrochip wurde schließlich der Besitzer gefunden.

Das ehemalige Herrchen wollte den kleinen Rüden sogar zurück haben - der Amtstierarzt wusste dies aber zu verhindern und stellte den Vierbeiner sicher. Nachdem Hardy im Tierheim wieder aufgepäppelt wurde, hat er jetzt ein neues Zuhause bei liebevollen Haltern gefunden.

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