Sa, 18. November 2017

Aufwendig versteckt

12.07.2013 11:55

Landwirt bunkert illegale Waffen in NÖ - angezeigt

Das Landesamt für Verfassungsschutz Niederösterreich hat bei einer Hausdurchsuchung im niederösterreichischen Bezirk Melk ein Waffenlager ausgehoben. Unter anderem wurden 25 halb- und vollautomatische Karabiner beziehungsweise Kalaschnikows, sieben Faustfeuerwaffen, 1.140 Gewehrpatronen sowie weitere Munition sichergestellt. Die Polizei hatte einen vertraulichen Hinweis bekommen, dass ein Landwirt illegale Waffen besitzen würde.

Bei der Hausdurchsuchung, an der auch ein Polizeihund beteiligt war, wurden die teilweise sehr aufwendig versteckten Waffen entdeckt. So wurden diese beispielsweise hinter einem halbierten Ziegelstein, einem doppelten Wandverbau oder unter einem Parkettboden gefunden.

Der Beschuldigte gab an, dass er die Schießeisen ursprünglich als "Deko"-Waffen im Internet gekauft und sie erst später in vollfunktionsfähige Waffen umgebaut habe. Derzeit wird laut Polizei überprüft, ob es sich tatsächlich um ehemalige "Deko"-Waffen handelt. Der Mann wurde nach dem Waffengesetz bei der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden