Sa, 21. Oktober 2017

Obduktion bestätigt:

05.04.2013 18:15

Leiche in NÖ: Kein Fremdverschulden festgestellt

Nach dem Fund einer männlichen Leiche am Donnerstag bei Korneuburg in Niederösterreich hat die Obduktion des 44-Jährigen Fremdverschulden am Tod ausgeschlossen. Der russische Staatsbürger dürfte gegen einen Zug gelaufen und seinen schweren Verletzungen erlegen sein, so der Polizeisprecher am Freitagnachmittag.

Der Tote war gegen 8.45 Uhr zwischen Korneuburg und Leobendorf von einem Passanten entdeckt worden. Die Leiche lag neben den Gleisen der dort verlaufenden Bahnlinie. Der Fußgänger habe nach seinem Fund sofort die Polizei alarmiert, erklärte Baumschlager.

Bei der Untersuchung des Toten - dieser war bereits einige Stunden lang am Auffindungsort gelegen - stellten die Ermittler eine Kopfverletzung fest. Bereits zu diesem Zeitpunkt gingen die Beamten anhand der Spurenlage davon aus, dass "mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Fremdverschulden" vorliege.

Das bestätigte schließlich auch die Obduktion des Toten am Freitag, bei der auch schwere innere Verletzungen festgestellt wurden. Diese sowie der Fundort der Leiche legen nahe, dass der 44-Jährige gegen einen Zug gelaufen war, zu Boden gestoßen wurde und starb.

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