Do, 19. Oktober 2017

Jetzt ist es fix

16.03.2013 19:20

NEOS und LIF ziehen gemeinsam in Nationalratswahl

Jetzt ist fix: Die neue Partei NEOS und das Liberale Forum werden gemeinsam in die Nationalratswahl ziehen. Nach dem LIF haben am Samstag auch die NEOS in einer Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit für die Wahlplattform gestimmt, teilte deren Vorsitzender Matthias Strolz (rechts im Bild) in einer Aussendung mit.

Details werden er und LIF-Bundessprecherin Angelika Mlinar am Montag in einer Pressekonferenz bekannt geben. "Der Stillstand ist stark. Gemeinsam sind wir stärker!", verriet Strolz aber schon das Motto der Kooperation. Milnar zeigte sich überzeugt, dass die "liberal gesinnten Kräfte" mit gebündelter Schwungkraft den Einzug in den Nationalrat schaffen werden.

Gelingt LIF mit NEOS das Comeback?
Dem LIF allein war dies zuletzt nicht mehr gelungen. Es schaffte den Verbleib im Nationalrat nur bei den ersten beiden Wahlen nach der Abspaltung von der FPÖ, 1994 und 1995. 1999 flog es aus dem Nationalrat, Parteigründerin Heide Schmidt zog sich zurück.

Ein Comeback-Versuch mit Reinhard Jesionek an der Spitze im Jahr 2002 scheiterte. 2006 trat das LIF nicht mehr an, sondern empfahl - gegen ein Mandat für Parteichef Alexander Zach - die Wahl der SPÖ. 2008 versuchte es das LIF noch einmal, Schmidt kehrte dafür sogar aus der Polit-Pension zurück. Aber auch das half nichts, mit 2,09 Prozent scheiterten die Liberalen wieder.

Nun setzen sie auf eine Kooperation mit der neuen Partei "NEOS - Das neue Österreich", gegründet vom ehemaligen ÖVP-Mitarbeiter und Politikberater Matthias Strolz. Während das LIF langjährige Erfahrung und Parteistrukturen in die Partnerschaft einbringe, soll NEOS für den frischen Wind sorgen.

Wahlplattform mit "potenten Investoren"
Das Liberale Forum hatte bereits am vergangenen Wochenende einen Beschluss für die Zusammenarbeit und das gemeinsame Antreten bei der Nationalratswahl gefasst. Hinter der gemeinsamen Wahlplattform stehen "potente Investoren", hatte der stellvertretende LIF-Bundessprecher Michael Pock nach der Abstimmung erklärt. Laut einem Zeitungsbericht soll der Unternehmer Hans-Peter Haselsteiner die Bewegung finanzieren.

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