Di, 21. November 2017

Nach Einbrüchen

24.08.2012 19:00

Pater sagt Ganoven mit „Fingerprint-Scanner“ Kampf an

Egal ob Videokamera im Gotteshaus oder das Fingerabdruck-Gerät vor der Pforte der Kirche: Der gewiefte Franziskaner-Pater Thomas Lackner aus Maria Enzersdorf in Niederösterreich setzt im Kampf gegen skrupellose Kriminelle auf Hightech. Bei den Gläubigen kommt das gut an, Hunderte registrierten sich bereits in der Scanner-Kartei.

Die beschauliche Wallfahrtskirche in Maria Enzersdorf direkt vor den Toren Wiens übte auf Kriminelle viele Jahre lang eine magische Anziehungskraft aus. "Vermutlich weil wir direkt bei der Autobahn sind und die Täter so sehr schnell wieder flüchten konnten", erklärt der beliebte Franziskaner-Pater Thomas Lackner beim "Krone"-Besuch in seinem Gotteshaus. Einmal wurden Engel-Statuen gestohlen, dann gab es einen Einbruch ins Pfarrhaus – bis der Geistliche mit Hightech anrückte.

Bereits 200 Gläubige registriert
Zuerst stattete der Pfarrer sein Gotteshaus mit einer Überwachungskamera aus. Und siehe da: Schon bald tappten die ersten Kriminellen in die Foto-Falle. Allerdings wurden sie trotz scharfer Bilder nicht immer gefasst. So wurde dann die Idee mit dem Fingerabdruck-Scanner geboren. Pater Thomas: "Bisher ließen sich 200 Gläubige registrieren. Wenn sie einen Finger in das Gerät halten, steht ihnen das Gotteshaus auch nach der Sperrstunde offen."

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