Di, 12. Dezember 2017

Schockierender Fund

24.08.2012 13:42

Neugeborenes bei Fischamend tot in der Donau entdeckt

Schockierender Fund in der Donau bei Fischamend in Niederösterreich: Bei Stromkilometer 19 entdeckte - wie erst jetzt bekannt wurde - bereits am Mittwoch ein Fischer in einem weißen Kunststoffsack die Leiche eines neugeborenen Mädchens. Bei einer inzwischen durchgeführten Obduktion seien keine Anzeichen dafür gefunden worden, dass es nicht lebensfähig gewesen wäre, hieß es seitens der Polizei.

Der Säugling war noch über die Nabelschnur mit der Plazenta verbunden, die Entwicklung des Kindes schien der Obduktion zufolge zum Zeitpunkt des Todes abgeschlossen gewesen zu sein. Verletzungen seien nicht festgestellt worden, eine Todesursache konnte noch nicht eruiert werden. Labortechnische und chemische Untersuchungen stehen allerdings noch aus.

Todeszeitpunkt dürfte Tage zurück liegen
Das 53 Zentimeter große Mädchen mit dunklen Haaren wiegt 3,45 Kilogramm. Der Todeszeitpunkt könne nach ersten Erkenntnissen fünf bis neun Tage zurückliegen, so die Ermittler. Der weiße Kunststoffsack, in dem sich das tote Neugeborene befand, hatte keine Aufschrift. Die Tragegriffe waren verknotet.

Der Fischer, der den Sack mit dem toten Kind gefunden hatte, gab laut Landeskriminalamt Niederösterreich zu Protokoll, dass er auch am Vortag an genau derselben Stelle gewesen war. Dabei sei ihm jedoch nichts aufgefallen.

Zweckdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 059133/30-3333 an das Landeskriminalamt Niederösterreich erbeten.

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