So, 17. Dezember 2017

"Knie geschlottert"

01.05.2012 19:31

Rudas flüchtet aus brennendem Dienstwagen

Ein in Vollbrand stehender Dienstwagen der SPÖ hat am Montagabend auf der Westautobahn bei Pöchlarn in Niederösterreich für Aufsehen gesorgt. Die geschockten Insassen - Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas, ein Kollege und der Chauffeur - waren dem Inferno gerade noch enkommen.

Ein Besuch auf einem Fest zum 1. Mai in Oberösterreich stand auf dem Programm - doch da sollte SPÖ-Frontfrau Rudas nicht ankommen. "Es gab Probleme mit dem Gas. Plötzlich hat es komisch gerochen, und Rauch drang aus dem Motorraum", schildert die 31-Jährige der "Krone" den dramatischen Moment.

"Meine Knie haben geschlottert"
Sofort hielt der Chauffeur bei Pöchlarn den Mercedes Vito aus dem SPÖ-Fuhrpark auf dem Pannenstreifen an. "Wir sprangen aus dem Auto - und Sekunden später schlugen die Flammen aus dem Wagen. Wir konnten nicht einmal mehr unsere Sachen mitnehmen. Tasche, iPad, Handy und Unterlagen wurden zerstört. Meine Knie haben geschlottert", berichtet Rudas.

Die SPÖ-Frontfrau warnte dann per Handzeichen andere Autofahrer, bis die Feuerwehr eintraf. Nach erfolgreichem "Brand aus" brachten die Florianijünger die drei dann doch noch auf ein anderes Fest: Es ging nach Pöchlarn zum Maibaumaufstellen, das sich wegen des Einsatzes verzögert hatte. Hier spendierte der ÖVP-Bürgermeister den SPÖ-Kollegen ein paar Bier zur Beruhigung.

Überhaupt scheint Rudas derzeit eine Pechsträhne zu haben: Erst kürzlich hatte ein Rohrbruch ihre Wohnung arg in Mitleidenschaft gezogen.

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