Di, 12. Dezember 2017

Sturz in Liftschacht

12.04.2012 11:06

Arbeitsunfall fordert in Wien Toten und Schwerverletzten

Bei einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle in der Weitlofgasse in Wien-Währing ist am Mittwochvormittag ein 27-Jähriger getötet worden. Zudem wurde ein weiterer Arbeiter (33) schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei waren die Männer rund 20 Meter tief in einen offenen Liftschacht gestürzt.

Der Unfall passierte laut Exekutive kurz nach 11 Uhr in einem vierstöckigen Altbau, dessen Dachgeschoß gerade ausgebaut wird. Bei dem Toten und dem Schwerverletzten handelt es sich um Mitarbeiter jener Firma, die den Lift errichtet - ein gebürtiger Türke, der in Wien lebt, und ein gebürtiger Serbe.

Bewohner hörte ein "Rumpeln"
Da es keine Zeugen für den Absturz gibt - ein Bewohner hatte lediglich ein "Rumpeln" vernommen und war nachschauen gegangen - wurde eine Obduktion des tödlich Verunglückten beantragt. Den Schwerverletzten brachte die Wiener Rettung in den Schockraum des Wiener AKH. Ihm ging es am Donnerstag laut Krankenhaussprecherin Karin Fehringer bereits etwas besser. Er sei außer Lebensgefahr und auf eine normale Pflegestation verlegt worden.

Die anderen Arbeiter auf der Baustelle hatten den Unfall zunächst nicht bemerkt und waren beim Eintreffen der Polizei im Schock gar davongelaufen. Sie kamen allerdings wenig später zur Unfallstelle zurück. Die Baustelle wurde nach dem Unfall vorübergehend gesperrt. Das Arbeitsinspektorat hat nun zu klären, ob der Liftschacht entsprechend abgesichert war.

Tragischer Unfall auch in Tirol
Rund zwei Stunden vor dem tragischen Vorfall in Wien war es auch in Tirol zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen. Ein junger Mann kam in einer Kartonpresse ums Leben - Story in der Infobox.

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