Fr, 15. Dezember 2017

Motiv völlig unklar

05.04.2012 14:52

Berlin: 22-Jähriger vor Krankenhaus erschossen

Aus nächster Nähe und auf offener Straße ist in Berlin ein 22-Jähriger mitten in der Nacht auf Donnerstag erschossen worden. Bei der Attacke eines Unbekannten auf eine fünfköpfige Gruppe erlitten zwei 16 und 17 Jahre alte Jugendliche lebensgefährliche Schusswunden. Von dem Täter fehlt bisher jede Spur, wie ein Polizeisprecher sagte. Wohl ohne Vorwarnung hatte er das Feuer am frühen Gründonnerstag gegen 1.15 Uhr eröffnet.

Nach ersten Ermittlungen unterhielten sich die fünf jungen Männer mit türkischen Wurzeln auf dem Gehsteig gegenüber eines Klinikums in Berlin-Neukölln, als der Täter kam und mehrere Schüsse abgab. Drei Opfer brachen zusammen - eines von ihnen mitten auf der mehrspurigen Straße.

Der Todesschütze flüchtete danach unerkannt zu Fuß. Vom Täter gibt es bisher nur eine vage Beschreibung: Der etwa 1,80 Meter große Mann trug einen Kapuzenpullover, erinnerten sich die zwei Männer aus der Gruppe, die unverletzt blieben.

Sanitäter fanden Verletzte bei Heimfahrt
Rettungssanitäter der Feuerwehr, die gerade von einem Einsatz in der Nähe zurückkehrten, bemerkten die Verletzten. Sie leisteten Erste Hilfe, alarmierten ihre Kollegen und die Polizei, wie ein Feuerwehrsprecher erzählte. Der 22-Jährige starb jedoch wenig später in dem Klinikum gegenüber. Die beiden jugendlichen Opfer wurden notoperiert.

Eine Mordkommission ermittelt jetzt in verschiedene Richtungen. "Die Fahndung läuft mit Hochdruck", sagte ein Polizeisprecher. Ob es ein politisches Motiv für die Tat geben könnte, wollte er nicht sagen. Die beiden unverletzten Männer wurden vernommen, sagten aber aus, dass sie den Täter nicht kannten. Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen. Die Tatwaffe wurde zunächst nicht gefunden.

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