Di, 22. Mai 2018

Uhren vorgestellt

25.03.2012 08:01

Sommerzeit raubte uns wieder eine Stunde Schlaf

Auch wenn die Morgenmuffel maulen - in der Nacht auf Sonntag wurde wieder an der Uhr gedreht, um diese auf Sommerzeit zu stellen. Um 2 Uhr früh sprangen die Zeiger auf 3 Uhr. Erst am 31. Oktober werden die "gestohlenen" 60 Minuten dann wieder zurückgezahlt. Bis dahin werden wir aber mit einem Extra-Stündchen Abendsonne belohnt.

1980 wurde die Sommerzeit in Österreich eingeführt. Ihren Ursprung hat sie in der Ölkrise von 1973. Mit der Zeitverschiebung sollte damals eine Stunde Tageslicht für Unternehmen und Haushalte gewonnen werden, um dadurch Energie zu sparen.

Wie jedes Jahr erhitzen die "verlorenen" 60 Minuten auch heuer wieder die Gemüter. Viele fragen sich, ob die Maßnahme noch sinnvoll ist. Im Folgenden ein paar Argumente:

  • Die Vorteile: Am Abend ist es in der nächsten Zeit nicht mehr so schnell dunkel, das heißt, die Saison für Garten und Grillen kann wieder beginnen. Und auch nach neuen Berechnungen wird damit abends Strom gespart.
  • Die Nachteile: Laut Medizinern setzt der "Mini-Jetlag" den meisten Menschen zu. Der Organismus braucht Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Vor allem zu Beginn der Sommerzeit fällt das Aufstehen wieder schwerer, schließlich ist es länger dunkel, und so steigen in der Früh auch die Energiekosten.

Umstellung leicht gemacht
Die Chronometer sollten spätestens Sonntag früh umgestellt werden, damit ihre Besitzer am Montag pünktlich zur Arbeit zu erscheinen. Besonders einfach ist es natürlich für Funkuhrbesitzer. Pünktlich wird das Zeitsignal aus der Nähe von Frankfurt die Zeiger wandern bzw. die Zahlen korrekt umspringen lassen. Möglich macht dies ein Langwellensender mit einer Reichweite von 1.500 Kilometern, der Funkuhren auf den weltweit genauesten Chronometer abstimmt.

Keine Umstellungsmöglichkeit - außer eine gewaltsame und nicht empfehlenswerte - gibt es dagegen freilich für Sonnenuhren, da sich unser Gestirn nicht um die Änderung kümmert. Damit die Sonnenuhr dennoch "richtig geht", muss man beim Ablesen eine Stunde dazuzählen.

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