Mi, 23. Mai 2018

Auf Schutzwegen

06.03.2012 11:22

Zwei Fußgänger in Tirol angefahren und schwer verletzt

Gleich zweimal ist es am Montag auf Schutzwegen in Tirol zu schweren Unfällen gekommen: In Reith bei Kitzbühel wurde ein 14-jähriger Tiroler von einem Auto angefahren und anschließend durch die Luft katapultiert. Der Bursch wurde schwer verletzt. In Kitzbühel selbst wurde eine 61-jährige Deutsche angefahren. Auch sie trug schwere Verletzungen davon.

Zu der folgenschweren Kollision mit dem 14-Jährigen kam es gegen 18.15 Uhr auf der Reither Straße. Eine 23-Jährige war mit ihrem Pkw im Ortsgebiet von Reith in Richtung Going gefahren. Offenbar hatten Schneehaufen der Fahrzeuglenkerin die Sicht auf den Zebrastreifen verdeckt, weshalb sie den jungen Fußgänger übersah.

Auf dem Schutzweg stieß die Autolenkerin den 14-Jährigen nieder. Der Bursche wurde zunächst gegen die Windschutzscheibe und dann rund 22 Meter nach vorne auf die Fahrbahn geschleudert. Er wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Bezirkskrankenhaus St. Johann geflogen.

Verletzte ging nach Unfall selbst zum Arzt
Die 61-jährige Deutsche wurde in der Tiroler Bezirksstadt Kitzbühel von einem Auto angefahren. Nach Angaben der Polizei dürfte ein 49-jähriger deutscher Fahrzeuglenker die Fußgängerin übersehen haben.

Der Unfall ereignete sich gegen 11 Uhr in der Josef-Herold-Straße. Die Frau wollte auf dem Zebrastreifen die Straße überqueren und wurde von dem Auto erfasst. Laut Exekutive ging die 61-Jährige sogar noch selbst zum Arzt, der schwere Verletzungen am Arm und im Bereich der Rippen feststellte.

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