Do, 24. Mai 2018

Gegenüber Vorjahr

01.03.2012 10:59

Arbeitslosigkeit im Februar um 5,2 Prozent gestiegen

380.460 Menschen waren Ende Februar in Österreich ohne Arbeit. Das sind um 5,2 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der Beschäftigten um 60.000 auf über 3,3 Millionen und erreichte damit eine Rekordhöhe, teilte das Sozialministerium am Donnerstag mit.

Von den Menschen, die derzeit keine Arbeit haben, sind 310.064 (plus 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) als Arbeitslose registriert. 70.396 Menschen nehmen an Schulungen teil (plus 1,3 Prozent).

Laut der österreichischen Berechnungsmethode beträgt die Arbeitslosenquote 8,4 Prozent und ist damit gegenüber dem Februar 2010 um 0,3 Prozentpunkte gestiegen.

Kälte ließ Arbeitslosigkeit steigen
Vor allem die Kältewelle habe dazu geführt, dass etliche Arbeitsplätze - etwa am Bau - verloren gingen, hieß es am Donnerstag. Laut dem Sozialministerium hätten aber fast 100.000 Arbeitslose bereits wieder eine Stellenzusage. Das sind um 7,2 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Auch Jugendarbeitslosigkeit gestiegen
Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ist im Februar gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 2.465 auf 45.240 Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren angestiegen - ein Plus von 5,8 Prozent. Dabei ist die Anzahl der arbeitslosen jungen Erwachsenen von 19 bis 24 Jahren um 7,7 Prozent gestiegen, jene der Jugendlichen bis 19 Jahren um 1,3 Prozent gefallen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden