Di, 21. November 2017

Rebellen behaupten:

24.01.2012 19:19

„Äthiopische Armee mitschuld an Tod von Österreicher“

Eine Woche nachdem der Österreicher Gerhard H. bei einem Wüstenangriff in Äthiopien getötet wurde, warten die Hinterbliebenen noch immer auf die Freigabe der Leiche. Rebellen drückten indes ihr Mitgefühl aus und präsentierten eine neue Version der tödlichen Schießerei.

"Äthiopische Soldaten haben das Feuer auf unsere Patrouille eröffnet. In diesem Kampf wurden die fünf europäischen Bürger getötet. Wir bedauern den Tod der unschuldigen Zivilisten. Wir möchten den Familien und Verwandten unser Mitgefühl übermitteln." So lautet die Botschaft im Internet.

Eine Anteilnahme, auf welche die Hinterbliebenen von Gerhard H. wohl verzichten können. Während die Afar-Rebellen weiters versichern, dass die deutschen Entführungsopfer gesund seien, wartet das österreichische Außenamt noch auf die Freigabe der Leiche des Fotografen durch die äthiopischen Behörden. Es gebe noch Probleme bei der Identifizierung der Toten aus Ungarn, heißt es.

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