So, 22. Oktober 2017

Auch Kinder verletzt

05.09.2011 08:22

OÖ: Mutter kracht bei Wende-Manöver mit Pkw gegen Bus

Das gefährliche Fahrmanöver einer Lenkerin aus Katsdorf löste am Samstagabend im oberösterreichischen Regau einen schweren Unfall mit einem Omnibus aus, bei dem die Frau und ihre beiden Kinder teils schwer verletzt wurden. Der Bus war - bis auf den Fahrer - unbesetzt, die Salzkammergut-Bundesstraße musste nach dem Crash für die Bergung eineinhalb Stunden gesperrt werden.

Der 49-jährige Buslenker aus Seewalchen traute seinen Augen nicht: Auf einer Leerfahrt Richtung Gmunden auf der Salzkammergut-Bundesstraße B 145 fuhr an einer Kreuzung in Regau plötzlich ein Pkw viel zu schnell und ohne zu blinken direkt vor ihm in die Bundesstraße ein.

Die 45-jährige Lenkerin des VW Golf, in dem auch ihre beiden Kinder saßen, nötigte den Bus durch ihr abruptes Manöver zum Abbremsen. Bis dahin ging alles noch einmal gut, doch dann verriss die Frau aus Katsdorf den Wagen nach links und wollte offenbar mitten auf der B145 umkehren.

Pkw von Bus gerammt und 15 Meter weit mitgeschleift
Diesmal konnte der Busfahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen, sein Omnibus bohrte sich in die Fahrerseite des Autos und schob es noch weitere 15 Meter vor sich her. Der Pkw landete im Straßengraben.

Die Feuerwehr befreite die Insassen aus dem Wrack – die Frau, ihre Tochter (14) und ihr Sohn (11), die die Horrorfahrt auf der Rückbank miterlebten, wurden teils schwer verletzt ins LKH Vöcklabruck gebracht. Die Lenkerin konnte aufgrund ihrer Verletzungen noch nicht zu dem Unfall befragt werden. Der Buslenker blieb unverletzt, es entstand aber an beiden Fahrzeugen hoher Sachschaden.

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