Fr, 24. November 2017

Eifersuchtsdrama

22.08.2011 10:07

Mordversuch an Eiscafé-Chefin in Wiener Neustadt

Ein blutiges nächtliches Eifersuchtsdrama hat sich am Sonntag in Wiener Neustadt zugetragen. Während ihr Freund schlief, geriet eine Eiscafé-Chefin mit ihrem Geliebten in Streit. Der 51-jährige Magistratsbeamte attackierte die Frau dabei mit einem Messer und versuchte dann, sie mit einem Plastiksack zu ersticken. Das Opfer musste reanimiert werden und ringt im Spital mit dem Tod.

Die italienische Eisdiele "Cristallo" ist für ihre gefrorenen Spezialitäten bekannt. Heißer ging es offenbar im Liebesleben des italienischen Besitzers und seiner Freundin – beide führen das Geschäft gemeinsam – zu: Denn mit einem Magistratsbeamten aus Wiener Neustadt soll die 46-jährige gebürtige Deutsche ebenfalls ein Verhältnis gehabt haben.

Verprügelt und Plastiksack über Kopf gezogen
Doch die Dreiecksbeziehung endete in der Nacht zum Sonntag fatal. Nach einem Essen samt Feier zu dritt ging Eispatron Vitale schlafen – und die Frau und der Ingenieur gerieten heftig in Streit. Das Wortgefecht eskalierte gegen 4 Uhr früh. Blutspuren im und vor dem Eiscafé zeugen von einem Kampf auf Leben und Tod.

Der 51-jährige Verdächtige soll seine Geliebte mit einem Messer und Faustschlägen traktiert haben. Dann soll er der vermutlich bereits bewusstlosen 46-Jährigen einen Plastiksack um den Kopf gewickelt haben, berichteten die Ermittler.

Verdächtiger gefasst und "großteils geständig"
Die Frau wurde stark blutend aufgefunden. Sie musste reanimiert werden und ringt mit dem Tod. Die 46-Jährige wurde ins Landesklinikum Wiener Neustadt transportiert und in der Intensivstation aufgenommen, der vom Tatort geflüchtete Verdächtige wenig später im Stadtgebiet festgenommen.

Der Mann ist laut Ermittlern des Landeskriminalamtes "großteils geständig". Tatmotiv dürfte Eifersucht sein. Der 50-Jährige wurde nach der Einvernahme über Anordnung der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachtes des versuchten Mordes in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert, so die Ermittler.

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