Di, 12. Dezember 2017

Fahrplan 2012

05.08.2011 10:09

ÖBB setzen bei Zugverbindungen Sparstift an

Baustellen-Chaos, Kunden-Ärger – in der vergangenen Zeit hat es viele Negativschlagzeilen für die Österreichischen Bundesbahnen gegeben. Und leider gibt es erneut nur wenig Positives zu vermelden. Denn der neue, ab 11. Dezember 2011 gültige Zug-Fahrplan für die Steiermark - davon betroffen sind auch Salzburg und Tirol - wird einige Fahrgäste hart treffen: So werden etwa die Strecken Graz-Salzburg, Graz-Innsbruck, Graz-Maribor ausgedünnt.

Zwar wurden die Bahn-Oberen nicht müde zu betonen, dass "im Auftrag des Staates in die Infrastruktur mehr investiert wird als je zuvor", dennoch steckt auch hier, wie so oft, der Teufel im Detail.

Die wichtigsten Änderung
Der Fahrplan 2012, um den sich bereits wilde Gerüchte gerankt hatten, liegt also vor. Und das sind die wichtigsten Änderungen:

  • Drei Züge zwischen Salzburg und Graz – je Richtung – werden gestrichen, insgesamt sechs Direktzüge bleiben bestehen.
  • Ein Zug zwischen Innsbruck und Graz – je Richtung – fällt dem Sparstift zum Opfer.
  • Das Angebot zwischen Graz und Maribor wird von bisher sechs auf zwei Eisenbahn-Paare reduziert.
  • Zwischen Mürzzuschlag und Semmering stellen die ÖBB wenig ausgelastete Regionalzüge ein.
  • Die Strecke Neumarkt-Friesach wird nur noch spärlich bedient.
  • Die Verbindung Wien-Graz bleibt wie bisher bestehen.
  • Und  Südsteiermark-Pendler profitieren von fünf zusätzlichen Regionalzügen.

"Damit bleibt das flächendeckende Angebot bis Ende 2019 abgesichert", so Birgit Wagner, Vorstandsdirektorin des ÖBB-Personenverkehrs, zu den Fahrplan-Umstellungen; Ticketpreis-Erhöhungen sind übrigens nicht ausgeschlossen.

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