Mo, 23. Oktober 2017

Mann verschüttet

22.01.2011 16:36

Freerider gerieten in Sportgastein unter Schneebrett

Drei Freerider sind am Samstag auf der Nordseite des Salesenkopfes in Sportgastein in eine Lawine geraten - die Wintersportler dürften das Schneebrett beim Einfahren in den ungesicherten Hang selbst ausgelöst haben. Einer der Urlauber wurde mitgerissen und bis zur Hüfte verschüttet. Seine Kameraden gruben ihn aber noch rechtzeitig aus.

Die drei Freerider fuhren am Samstagnachmittag mit dem Lift bis zum Kreuzkogelgipfel, von dort stiegen sie schließlich noch zu Fuß bis zum 2.680 Meter hoch gelegenen Salesenkopf auf. Die Sportler wollten im freien Gelände bis zur Nord-Variantenabfahrt düsen.

Kameraden gruben Verschütteten aus
Doch schon beim Einfahren in den Hang löste sich ein zehn Meter breites Schneebrett und riss einen der Urlauber Dutzende Meter mit. Seine Kameraden fuhren zu dem bis zur Hüfte verschütteten Mann ab und gruben ihn mit ihren Lawinenschaufeln aus. Die drei Freunde blieben unverletzt und fuhren in der Folge gemeinsam Richtung Tal ab. Zeugen hatten aber mittlerweile Alarm geschlagen.

Jung-Bergretter hatten Unfall beobachtet
"Eine Jugendgruppe der Bergrettung war mit Ausbildnern und einem Arzt wegen eines Kurses auf der Kreuzkogelpiste unterwegs. Die sind sofort mit dem Lift raufgefahren und zur Unglücksstelle geeilt. Sie waren 15 Minuten später vor Ort. Von den Freeridern gab es aber keine Spur mehr. Die waren schon weg", berichtet Bad Gasteins Bergrettungschef Roland Pfund.

Die Helfer konnten wieder abrücken - mittlerweile hatte sich dann bei der Polizei ein zweiter Zeuge gemeldet, der gesehen hatte, dass die drei Freerider sicher im Tal angekommen waren.

von Manuela Kappes, Kronen Zeitung
Symbolbild

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