Mi, 13. Dezember 2017

Zur Saisoneröffnung

05.12.2010 10:50

Promi-Spektakel mit Schneemobilen in Saalbach

Mit "Battle of Champions" und "Snow-Mobile" hat das Wintersportzentrum Saalbach-Hinterglemm im Pinzgau an diesem Wochenende zu zwei Rennen mit Schneemobilen aufgerufen. An diesem Spektakel zur Eröffnung der Fremdenverkehrssaison beteiligten sich Prominente aus Sport und Medien wie Fritz Strobl, Kristian Ghedina, Michaela Dorfmeister, Dominic Heinzl, Andreas Goldberger, Keke Rosberg, Christian Klien und Oliver Pocher, Cora Schumacher, Heinz Kinigadner, Christian Clerici, Gerry Friedle und Adrian Sutil.

Trotz einiger Ermahnungen vor den Rennen und einem genauen Briefing waren die Fahrer in der "Battle of Champions" am Samstag am späten Nachmittag mit ihren Schneemobilen teilweise überfordert. Eine Reihe nicht ungefährlicher Stürze war die Folge. Andreas Goldberger stürzte im Training und im Rennen, verletzte sich an der Hand und warnte: "Wer glaubt, weil er ein guter Autofahrer ist, er könnte mit diesem Snowmobil fahren, der irrt sich gewaltig. Diese Dinger sind gar nicht ungefährlich." Auch der Ex-Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner sowie Formel-1-Testpilot Christian Klien sagten, ohne Training sei auf diesem Gerät nicht viel zu holen.

75 PS starkes, bis zu 100 km/h schnelles Sportgerät
Gewonnen wurde diese "Battle of Champions", bei der insgesamt 14 Teams mit je drei Fahrern gegeneinander antraten, vom Team Red Bull Mobile vor Dominic Heinzls Chili Team, Swatch the Club kam immerhin noch auf Platz drei. Am Sonntagnachmittag folgte dann das Snow Mobile – dabei bestanden die 24 Teams aus je sechs Fahrern, die sich abwechselnd auf dieses 75 PS starke, bis zu 100 km/h schnelle Sportgerät setzten und durch den 850 Meter langen Parcours im Ortszentrum von Hinterglemm preschten.

"Monte Carlo der Alpen" zu werden, ist das Ziel
Die Sponsorenfirmen erkauften sich die Teilnahme an diesen beiden Renn-Spektakeln um 22.000 Euro und stellten ihre Teams dabei selbst zusammen. Der Veranstalter versucht seit 2005, diese Rennen zu etablieren und Saalbach-Hinterglemm zum "Monte Carlo der Alpen" zu machen – dabei setzte er insgesamt 1,5 Millionen Euro um. Gebaut wurden eine Rennstrecke samt Schikanen, Sprüngen und Steilkurven sowie natürlich VIP-Tribünen. Redakteure wie Heinz Prüller, auf Hubschrauber montierte Kameras, Übertragungen auf eine Reihe von Großbildschirmen sowie eine Vielzahl an Show-Einlagen aller Art begleiteten diese Werbeveranstaltung zur Saisoneröffnung in Saalbach-Hinterglemm.

15.000 Kubikmeter Altschnee über Sommer gelagert
2006 und 2009 musste dieses Spektakel wegen Schneemangels abgesagt werden. Heuer ist Veranstalter Andreas Wernig auf Nummer sicher gegangen und hatte insgesamt 15.000 Kubikmeter Altschnee aus dem Vorjahr auf einem schattigen Parkplatz mit Hackschnitzel und Planen abgedeckt und den Sommer über gelagert. "Natürlich ist das teuer. Aber wesentlich billiger als eine Absage. Und das Lagern hat verblüffend gut funktioniert. Der Altschnee hat sich tadellos gehalten."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden